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PSD3, PSR und FIDA – Neue Vorschriften im Zahlungsverkehr und Finanzdatenzugang

Im Rahmen der digitalen Transformation des Finanzsektors in der Europäischen Union hat die Europäische Kommission mehrere neue Vorschläge für die Regulierung von Zahlungsdiensten und den Zugang zu Finanzdaten vorgelegt. Dazu zählen die Payment Services Directive 3 (PSD3), die Payment Services Regulation (PSR) und der Financial Data Access (FIDA)-Rahmen. Diese Regelungen sollen nicht nur den Zahlungsverkehr effizienter und sicherer machen, sondern auch den Zugang zu Finanzdaten verbessern, um Wettbewerb und Innovation zu fördern.

Einführung in PSD3, PSR und FIDA

PSD3, PSR und FIDA – Neue Vorschriften im Zahlungsverkehr

Regelung Wichtige Neuerungen Umsetzungsaspekte
PSD3
(Payment Services Directive 3)
  • Verschärfung der Starken Kundenauthentifizierung (SCA)
  • Pflicht zur IBAN-Namensprüfung
  • Zusammenführung von Zahlungs- und E-Geld-Instituten
  • Besserer Zugang zu Zahlungssystemen für Nicht-Banken
  • 18–24 Monate nationale Umsetzung nach Verabschiedung
  • IT-Systeme für neue SCA-Anforderungen anpassen
  • Prozesse zur IBAN-Namensprüfung integrieren
PSR
(Payment Services Regulation)
  • Verbesserung von Open Banking
  • API-Standards vereinheitlicht, Fallback entfällt
  • Erweiterte Verbraucherrechte (Gebühren, Blockierungen)
  • Tritt 20 Tage nach Veröffentlichung in Kraft
  • API-Systeme modernisieren und Latenz reduzieren
  • Transparente Verbraucher-Informationsprozesse einführen
FIDA
(Financial Data Access)
  • Erweiterter Zugang zu Finanzdaten (Open Finance)
  • Sicherer Datenaustausch in maschinenlesbaren Formaten
  • Förderung neuer Geschäftsmodelle im Finanzsektor
  • 18–24 Monate Übergangsfrist
  • Datenschnittstellen für Open Finance aufbauen
  • Verbraucher-Dashboards zur Datenfreigabe entwickeln

1. Die Payment Services Directive 3 (PSD3)

Die PSD3 tritt als Nachfolger der PSD2 auf und ist für die Harmonisierung der Zahlungsdienstleistungen innerhalb der EU von zentraler Bedeutung. Ziel ist es, die Sicherheitsanforderungen im Zahlungsverkehr zu erhöhen und Verbrauchern sowie Anbietern gleichermaßen mehr Schutz zu bieten.

Wichtige Neuerungen:

  • Stärkung der Betrugsbekämpfung: Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Verschärfung der Starken Kundenauthentifizierung (SCA), insbesondere bei der Durchführung von Online-Transaktionen. Zudem wird eine Pflicht zur IBAN-Namensprüfung bei allen Überweisungen eingeführt, um das Risiko von Betrugsfällen weiter zu reduzieren​.
  • Zusammenführung von Zahlungs- und E-Geld-Institutionen: Mit PSD3 werden Zahlungs- und E-Geld-Institute zu einer Kategorie zusammengeführt, was die Regulierung und Überwachung dieser Institutionen vereinfacht.
  • Zugang für Nicht-Banken zu Zahlungssystemen: PSD3 ermöglicht es Nicht-Banken, einen besseren Zugang zu Zahlungssystemen zu erhalten, was die Innovationskraft und den Wettbewerb in der Branche stärken soll​.
    European Payments Council

2. Die Payment Services Regulation (PSR)

Die PSR ergänzt die PSD3 und regelt die operativen Anforderungen direkt in den Mitgliedstaaten der EU. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Verbesserung des Open Banking und die Zugänglichkeit für Drittanbieter gelegt.

Wichtige Änderungen:

  • Verbesserung von Open Banking: Die PSR soll Hindernisse für Drittanbieter, wie z. B. Zahlungsauslösedienstleister (PISPs) und Kontoinformationsdienstleister (AISPs), verringern und deren Zugang zu Bankdaten erleichtern​. API-Standards werden vereinheitlicht und Fallback-Schnittstellen entfallen, was den Zugang für Dienstleister erleichtert.
  • Bessere Verbraucherrechte: Verbraucher erhalten erweiterte Rechte, einschließlich klarerer Informationen über Gebühren bei Geldautomaten und bessere Lösungen, wenn Gelder vorübergehend blockiert sind​.

Zeitplan für die Umsetzung von PSD3, PSR und FIDA

Die Umsetzung der PSD3, PSR und FIDA wird nach dem derzeitigen Zeitplan der Europäischen Kommission voraussichtlich zwischen 2025 und 2026 erfolgen. Sobald die Richtlinien und Verordnungen im EU-Parlament verabschiedet wurden, gilt folgendes:

  • PSD3: Da es sich um eine Richtlinie handelt, müssen die Mitgliedstaaten diese innerhalb eines Zeitraums von 18 bis 24 Monaten nach der Verabschiedung in nationales Recht umsetzen​.

  • PSR: Als Verordnung tritt die PSR 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU direkt in allen Mitgliedstaaten in Kraft. Hier ist keine nationale Umsetzung notwendig, weshalb die Anwendung schneller erfolgen kann​.

  • FIDA: Die Umsetzung von FIDA wird ebenfalls einen Übergangszeitraum von 18 bis 24 Monaten erfordern, da es sich um eine regulatorische Rahmenregelung handelt, die umfassende Anpassungen der technischen Infrastruktur erfordert​.

3. Der Financial Data Access (FIDA) Rahmen

FIDA ist ein entscheidender Bestandteil der Open-Finance-Initiative der EU und zielt darauf ab, den sicheren Zugang zu Finanzdaten über Zahlungskonten hinaus zu regeln. Ziel ist es, Finanzdienstleistern und Fintech-Unternehmen den Zugang zu wertvollen Daten zu ermöglichen, um innovative Produkte zu entwickeln.

Wichtige Punkte:

  • Erweiterung des Zugangs zu Finanzdaten: FIDA wird den Zugang zu Finanzdaten auf verschiedene Branchen und Finanzdienstleistungen ausdehnen, was die Grundlage für neue Geschäftsmodelle im Open Finance schafft​.
  • Sicherer Datenaustausch: Finanzinstitute werden verpflichtet, sichere und maschinenlesbare Formate für den Datenaustausch bereitzustellen, um die Nutzung innovativer Finanzdienstleistungen zu erleichtern​.

Action Plan für Zahlungsdienstleister

Um sicherzustellen, dass Zahlungsdienstleister den neuen Anforderungen von PSD3, PSR und FIDA gerecht werden, sollten Unternehmen einen klaren Umsetzungsplan entwickeln.

  1. Überprüfung und Aktualisierung der Sicherheitsanforderungen: Zahlungsdienstleister müssen sicherstellen, dass sie die strengeren Anforderungen der SCA erfüllen. Dies kann die Einführung zusätzlicher Authentifizierungsverfahren beinhalten, um den neuen Standards gerecht zu werden und das Betrugsrisiko zu minimieren.

  2. Optimierung von API-Systemen: Im Rahmen von Open Banking und FIDA müssen Zahlungsdienstleister ihre API-Systeme aktualisieren und sicherstellen, dass sie den neuen PSR-Standards entsprechen. Dies umfasst eine verbesserte Verfügbarkeit und geringere Latenzzeiten, um reibungslose Kundenerlebnisse zu gewährleisten​.

  3. Erweiterung der Compliance-Abteilungen: Die neuen Regelungen erfordern eine engere Zusammenarbeit zwischen Compliance-Teams und IT-Abteilungen, um sicherzustellen, dass alle Vorschriften korrekt umgesetzt werden. Unternehmen sollten ihre Compliance- und Technologie-Ressourcen aufstocken, um die wachsenden regulatorischen Anforderungen zu erfüllen​.

  4. Entwicklung von Verbraucher-Dashboards: Zahlungsdienstleister sollten Dashboards entwickeln, die es Verbrauchern ermöglichen, den Zugriff auf ihre Daten transparent zu verwalten. Dies ist eine Anforderung sowohl unter der PSR als auch unter FIDA und ein wichtiger Bestandteil zur Verbesserung der Benutzererfahrung​.

    European Payments Council
  5. Schulung von Mitarbeitern und Kundenaufklärung: Unternehmen sollten Schulungsprogramme für Mitarbeiter entwickeln, um die neuen regulatorischen Anforderungen umfassend zu vermitteln. Gleichzeitig sollte auch die Aufklärung der Verbraucher über ihre neuen Rechte und Schutzmaßnahmen, insbesondere im Bereich der Betrugsbekämpfung, verstärkt werden​.

Fazit

PSD3, PSR und FIDA werden den Zahlungsverkehr und den Zugang zu Finanzdaten in Europa erheblich verändern. Zahlungsdienstleister müssen frühzeitig beginnen, ihre Systeme und Prozesse anzupassen, um den neuen regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Eine rechtzeitige Vorbereitung und Investitionen in Sicherheit, Open Banking und Compliance werden entscheidend sein, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.


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  • Fortbildungsnachweis:

  • Zeitstunden nach §15 FAO, §15 Abs. 2 HinSchG, Artikel 5 DORA (Verordnung (EU) 2022/2554) und Artikel 4 EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689)

  • 6,50 Zeitstunden

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In deinem Seminar enthalten:

Die S+P Tool Box 2026 – Dein komplettes Umsetzungs-Arsenal

Du erhältst nicht nur Vorträge als PDF, sondern ein komplettes, praxiserprobtes Arsenal an Werkzeugen. Der Star ist das neue S+P EU AI Act Set-Up Package, das exklusiv und kostenfrei in diesem Seminar enthalten ist.


1. DEIN HAUPTGEWINN: Das S+P EU AI Act Set-Up Package 2026

Du erhältst ein komplettes, prüfungssicheres KI-Management-System (AIMS) nach EU AI Act & ISO 42001. Spare hunderte Stunden bei der Umsetzung und erfülle die bereits aktiven Fristen (GPAI) sowie die harte Deadline Mitte 2026 für Hochrisiko-Systeme.

Du erhältst 1:1 umsetzbare, audit-bereite Word- und Excel-Dateien, um den „Blanko-Seiten-Stress“ zu überspringen.

    Was im AI Setup Package 2026 enthalten ist

    Modul Inhalt / Ziel Rechtsbezug (EU AI Act)
    AI Policy Grundrichtlinie zu Rollen, Pflichten & Risikoklassen Art. 2–6
    AI Governance Framework Struktur, Verantwortlichkeiten & Dokumentation Art. 17, 29
    AI Risk Management Policy & Register Risikobewertung, Analyse & Nachweisführung Art. 9, 10
    AI Incident Response Plan Vorgehen bei Sicherheits- & Compliance-Vorfällen Art. 62–63
    AI Audit & Review Procedure Systematische Überprüfung & Management-Review Art. 17
    AI Supplier & Third-Party Governance Kontrolle externer KI-Dienste & GPAI-Lieferanten Art. 25, 28
    AI Change & Lifecycle-Management Steuerung von KI-Änderungen & Versionierungen Art. 17
    AI Training & Competence Matrix Schulungs- & Awareness-Plan nach Art. 29 Art. 29
    AI Ethics & Fairness Policy Bewertung ethischer Risiken, Bias & Transparenz Art. 14, Erwäg. 44–47
    AI Compliance Manual Zentrales Handbuch zur rechtssicheren KI-Steuerung Art. 26–29, 71
    AI Communication & Transparency GPAI-Offenlegung & Dokumentation nach Art. 52–55 Art. 52–55
    AI Ethics & Risk Review Template Standardisierte Freigabeprüfung vor KI-Einsatz Art. 9, 10, 14

    Zusätzliche Werkzeuge für EBA-Governance & DORA

    Neben dem AI Act Package erhältst du spezifische Tools für die weiteren Top-Themen des Seminars:

    • Leitfaden EBA Governance 2026 & Accountability: Dein Leitfaden zu den fundamentalen EBA-Reformen der Internen Governance, inklusive Muster für „Individuelle Erklärungen“ (Statements of Responsibility).

    • Prozess-Blaupause: Umsetzungskontrolle & NPAP: Ein strukturierter Prozess zur Bewertung neuer Gesetze (gem. EBA-Forderung) inklusive Muster-Stellungnahme der Compliance-Funktion für den Neue-Produkte-Prozess.

    • DORA-Umsetzungs-Kit: Die DORA-Musterklauseln für deine kritischen IKT-Drittanbieter-Verträge (Cloud, Outsourcing).

    • Checkliste ESG-Risiken & Greenwashing: Ein praktisches Werkzeug zur Integration von ESG-Risiken in deine Risikoanalyse.

    • Vorträge als PDF: Alle Seminarinhalte zum schnellen Nachschlagen.

    Nur hier inkludiert:

    Dein unschätzbarer Vorteil

    • Keine Zusatzkosten: Das gesamte Paket mit 10+ prüfungssicheren Policies, Risikoregistern und Checklisten ist in deinem Seminarpreis kostenfrei enthalten.

    • Exklusiver Zugriff: Diese umfangreiche Tool-Sammlung ist ausschließlich für die Teilnehmer dieses Seminars reserviert.

    • Seminar + Tools = Umsetzung: Du lernst im Seminar, WIE du DORA, ESA und KI verzahnst und erhältst mit dem Paket die Werkzeuge, um es am nächsten Tag sofort zu TUN.

    Programm

    Bleibe nicht nur auf dem neuesten Stand – gestalte den Wandel aktiv mit.

    Die EBA-Reform der Internen Governance (basierend auf EBA/GL/2021/05) ist der größte Hebel für deine Compliance-Funktion seit Jahren. Sie ist der Auslöser, der dein Berufsbild 2026 neu definiert.

    Dieses Seminar zeigt dir, wie die EBA die „Megatrends“ – DORA, EU AI Act und ESG – jetzt formal in der zentralen Governance und damit in deiner persönlichen Verantwortung verankert.

    Du lernst, wie du diese erweiterte Kontrollfunktion als strategischer Berater des Vorstands aufsichtskonform wahrnimmst.

    Das Fundament: Das EBA-Governance-Framework 2026 & Deine erweiterte Rolle

    • Setze die fundamentalen EBA-Neuerungen prüfungssicher um: von „Individuellen Erklärungen“ (Accountability) über die Schärfung bei Interessenkonflikten bis zur Integration von ESG-Risiken in dein Risikomanagement-Framework.

    • Definiere deine neue Rolle als strategischer Berater des Leitungsorgans und als Umsetzungs-Controller im „Neue-Produkte-Prozess“ (NPAP) – so, wie es die EBA jetzt von dir fordert.

    Tech-Governance: Von DORA bis zum EU AI Act Set-Up Package

    • Verstehe, wie DORA die alten BAIT/VAIT-Prinzipien durch harte Anforderungen an digitale Resilienz und das IKT-Drittanbieter-Management (Art. 30) ablöst. 

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    • Networking und Austausch: Austausch mit anderen Teilnehmern und Erweiterung des beruflichen Netzwerks.

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    • Deine Vorteile auf einen Blick:

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    S+P Case Studies: Aus der Praxis für deine Praxis

    Wir besprechen keine graue Theorie. Wir analysieren Fälle, die so oder so ähnlich bei deinen Marktbegleitern stattfinden. Du arbeitest an realen Konflikten und nimmst erprobte Lösungsansätze mit.

    Fallstudie 1: Eine mittelständische Privatbank (Thema: ESA Governance & Risikokultur)

    Wir analysieren den Fall einer Privatbank, deren Kontrollfunktionen (Compliance/Risiko) historisch zu eng mit dem Vertrieb (1st Line) verwoben waren. Dies führte zu Problemen bei der prüfungssicheren Dokumentation der Aufsichts- und Steuerungsfunktion des Vorstands nach den neuen EBA-Leitlinien zur Internen Governance.

    • Der Konflikt: Wie beweist man die Unabhängigkeit der 2nd Line und stellt „effective oversight“ sicher, wenn die gewachsenen Strukturen veraltet sind?

    • Die Lösung im Seminar: Du siehst, wie die Bank ihre Ausschuss-Strukturen (insb. den Risiko-Ausschuss) neu aufsetzte, um die Unabhängigkeit der Kontrollfunktionen zu beweisen. Als Takeaway erhältst du eine Blaupause für Geschäftsordnungen (Committee Charters), die den EBA-Anforderungen standhalten.

    Fallstudie 2: Ein regionaler Versicherer (Thema: Von VAIT zu DORA)

    Diese Fallstudie zeigt, wie ein Versicherer sein Kernsystem an einen kritischen US-Cloud-Anbieter (IKT-Drittanbieter) ausgelagert hatte. Die bestehenden VAIT-Verträge waren für die neuen, strengen DORA-Anforderungen (insb. Art. 30 zu Prüfrechten & Exit-Strategien) völlig unzureichend.

    • Der Konflikt: Der Cloud-Anbieter verweigerte zunächst vertraglich die geforderten umfassenden Prüfrechte und eine belastbare Exit-Strategie.

    • Die Lösung im Seminar: Wir zeigen, wie Compliance und IT ein DORA-konformes Informationsregister (gem. Art. 28) aufbauten, die Risiken neu bewerteten und die Vertragsverhandlungen erfolgreich führten. Du nimmst 5 DORA-Musterklauseln mit, die du sofort für deine eigenen IKT-Verträge nutzen kannst.

    Fallstudie 3: Ein agiler Zahlungsdienstleister (Thema: Agile Compliance & AI Governance)

    Am Beispiel eines FinTechs siehst du, wie dieses ein neues GPAI-Tool (Generative AI) für den Kundenservice agil (in Sprints) entwickeln wollte. Die Compliance-Abteilung wurde als „Bottleneck“ wahrgenommen, da ihre Prüfung (nach EU AI Act) immer erst am Ende stattfand und das „Go-Live“ blockierte.

    • Der Konflikt: Die schnellen „DevOps“-Teams und die sorgfältige „Compliance“-Prüfung (als 2nd Line) prallten aufeinander.

    • Die Lösung im Seminar: Das Unternehmen führte „Compliance by Design“ ein. Du lernst, wie die Compliance-Funktion direkt in die Sprint-Planung integriert wurde und OKRs (Objectives and Key Results) statt starrer Vorgaben nutzte. Du siehst, wie das AI Ethics & Risk Review Template (aus deinem S+P Set-Up Package) als agiles Werkzeug direkt im Sprint-Review eingesetzt wurde.


    Deep Dive: Governance als Fundament für DORA, AI und ESG

    Die neuen Anforderungen durch DORA und den EU AI Act sind technisch. Aber sie scheitern, wenn dein Fundament – die Governance – nicht stimmt. In diesem Schwerpunkt-Modul gehen wir über die Grundlagen hinaus.

    Wir zeigen dir, wie du Governance als strategisches Werkzeug nutzt, um die neuen Tech-Risiken wirklich zu steuern und die „Tone from the Top“-Kultur effektiv zu verankern.

    Du lernst:

    Vom ESG-Risiko zur Strategie: WIE nutzt du ESG-Faktoren nicht nur fürs Reporting, sondern auch zur Identifizierung von Haftungsrisiken (Stichwort Greenwashing) und zur Steuerung?

    Digitalkompetenz im Board: WIE vermittelst du dem Board die Tragweite von Tech-Risiken (AI, DORA)? Du erhältst Werkzeuge, um die nötige Kompetenz einzufordern und zu prüfen.

    Kultur messbar machen: WIE hängen dein IKS und eine ‚Speak-Up‘-Kultur (vgl. HinSchG) zusammen? Wir zeigen dir, wie du Ethik als dein bestes Kontrollsystem etablierst.

    Verantwortung für KI & Cyber: WIE verankerst du klare Zuständigkeiten für KI-Systeme und Cyber-Resilienz in deiner Governance, *bevor* ein Vorfall passiert?


    Zeig, was in dir steckt
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    Das Digitale Karriere-Zertifikat, auch bekannt als Digital Badge, ist eine moderne Form der Zertifizierung, die dir digital verliehen wird.

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    Digitales Badge und Zertifikate für Compliance Officer

    Dein Weckruf 2026: 3 Trends, die deine Compliance-Rolle neu definieren

    Die Compliance-Arbeit ändert sich rasant. Diese drei Trends sind keine Zukunftsmusik mehr – sie definieren deine Verantwortung und deine Haftung im kommenden Jahr neu.

    Digitale Resilienz ist kein IT-Thema mehr – es ist dein Compliance-Risiko.

    Bisher war IT-Sicherheit primär eine Aufgabe der IT-Abteilung. Mit DORA ändert sich das radikal. Du als Compliance Officer stehst jetzt in der Pflicht, DORA-konforme IKT-Risikomanagement-Prozesse aktiv mitzugestalten und zu überwachen. Die IT-Abteilung kann und darf das nicht mehr alleine stemmen. Du musst sicherstellen, dass Störfälle, Drittanbieterrisiken und Notfallpläne sauber dokumentiert, bewertet und an die Aufsicht gemeldet werden.

    • Im Seminar lernst du: Wie du deine Kontrollfunktion gegenüber der IT und der Geschäftsleitung klar definierst und DORA praxisnah in dein Compliance-Framework integrierst. Du erhältst dazu das DORA-Umsetzungs-Kit mit praxiserprobten Musterklauseln aus der S+P Tool Box.

    ESG ist kein „Soft-Faktor“ mehr – es ist ein hartes Haftungsrisiko.

    Nachhaltigkeit ist kein reines Marketing- oder Investmentthema mehr, sondern ein integraler Bestandteil der wirksamen Unternehmenssteuerung. Regulatoren fordern die systematische Integration von ESG-Faktoren in deine Risikoanalysen, deine Produktauswahl und deine Governance-Strukturen. Dein größtes Risiko: Greenwashing. Es ist nicht mehr nur ein PR-Problem, sondern wird zunehmend als teures Compliance-Vergehen geahndet.

    • Im Seminar lernst du: Wie du ESG-Kriterien wirksam in deine Compliance-Strategie einbaust und mit unserer Greenwashing-Checkliste (aus der S+P Tool Box) Risiken in der Produkt-Governance gezielt identifizierst und vermeidest.

    KI ist kein „Zukunftsthema“ mehr – sie ist bereits in deinem Unternehmen.

    Generative KI (GPAI) wird überall eingesetzt – ob offiziell freigegeben oder nicht. Mit dem EU AI Act bist du als Compliance Officer direkt in der Verantwortung, den Einsatz dieser Systeme auf Regelkonformität, Transparenz und Urheberrechtsfragen zu prüfen. Du musst aktiv in Modellfreigaben, die KI-Governance und das Monitoring eingebunden werden. Ohne dein „Go“ als 2nd Line of Defense darf kein neues KI-Tool mehr live gehen.

    • Im Seminar erfährst du: Wie du deine Pflichten aus dem AI Act als 2nd Line-Funktion wahrnimmst. Du erhältst nicht nur ein Prüfschema, sondern das komplette S+P EU AI Act Set-Up Package (10+ Policies), um deine 2nd-Line-Funktion sofort aufzubauen.


    Deine Vorteile im Seminar: AI & Compliance Leadership 2026

    Modul / Thema Inhalte im Seminar Dein konkreter Nutzen
    EBA Governance & Neue CO-Rolle EBA-Reform, „Individuelle Erklärungen“, ESG-Integration, NPAP-Prozess Du setzt die neuen EBA-Anforderungen prüfungssicher um und definierst deine erweiterte strategische Rolle.
    Tech-Governance (DORA & AI Act) Digitale Resilienz (DORA), IKT-Verträge, GPAI-Governance, AI Act-Pflichten Du meisterst die Tech-Regulierung und vermeidest die größten Haftungsfallen bei IT-Auslagerung und KI-Einsatz.
    S+P EU AI Act Set-Up Package Exklusiv & Kostenfrei: 10+ Policies, Register & Vorlagen (AIMS) Du sparst hunderte Stunden und implementierst ein audit-sicheres KI-Management-System auf Knopfdruck.
    S+P Case Studies & Praxis-Tools 3 reale Fälle (Bank, Versicherung, FinTech), DORA-Klauseln, EBA-Muster Du erhältst sofort einsetzbare Lösungen (Musterklauseln, Blaupausen) für deine tägliche Arbeit.
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