Unternehmensbewertung und Bewertungsverfahren bei S&P – Die Anlässe für Unternehmensbewertungen können sich im Zusammenhang mit unternehmerischen Initiativen, aus Gründen der externen Rechnungslegung, aus gesellschaftsrechtlichen oder anderen gesetzlichen Vorschriften bzw. vertraglichen Vereinbarungen oder aus sonstigen Gründen ergeben.

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Unternehmensbewertung und Bewertungsverfahren bei S&P

Unternehmensbewertung - Branchenvergleich - S&P - Schulz & Partner
Bewertungsverfahren werden bei vielfältigen Anlässen unternehme­rischer Initiativen, wie z.B. Kauf oder Verkauf von Unternehmen, Fusionen, Zuführungen von Eigen- oder Fremdkapital, Sacheinlagen (einschließlich der Übertragung des ganzen Gesellschaftsvermögens), Börsengang oder Management Buy Out erstellt.
Bewertungen auf vertraglicher Grundlage erfolgen insbesondere beim Eintritt und Austritt von Gesellschaftern aus einer Personengesellschaft, bei Erbaus­einandersetzungen und Erbteilungen sowie bei Abfindungsfällen im Familienrecht.

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Unternehmensbewertung – Bewertungsverfahren – Ertragswertverfahren und Discounted Cash Flow-Verfahren

Ertragswert- und Discounted Cash Flow-Verfahren beruhen auf der gleichen konzeptionellen Grundlage (Kapitalwertkalkül); in beiden Fällen wird der Barwert zukünftiger finanzieller Überschüsse ermittelt. Konzeptionell können sowohl objektivierte Unternehmenswerte als auch subjektive Entscheidungswerte mit beiden Bewertungsverfahren ermittelt werden.

Bei gleichen Bewertungsannahmen bzw. -ver­einfachungen, insbesondere hinsichtlich der Finanzierung, führen beide Verfahren zu gleichen Unternehmenswerten. Beobachtet man in der Praxis unterschiedliche Unternehmenswerte aufgrund der beiden Verfahren, so ist dies regelmäßig auf unterschiedliche Annahmen − insbesondere hinsichtlich Zielkapitalstruktur, Risikozuschlag und sonstiger Plandaten – zurückzuführen.

 

Wesentliche Eckpunkte des Ertragswertverfahrens – Unternehmensbewertung – Bewertungsverfahren

Das Ertragswertverfahren dient der Ermittlung des Wertes von Renditeobjekten durch Kapitalisierung der Netto-Erträge, die mit diesen Objekten voraussichtlich erwirtschaftet werden (Ertragswert = Barwert der zukünftigen Überschüsse aus Ertrag und Aufwand bzw. Einzahlungen und Auszahlungen). Es wird insbesondere bei der Bewertung eines Unternehmens oder eines vermieteten bzw. verpachteten Grundstückes angewendet.

Das Ertragswertverfahren ermittelt den Wert aus den zukünftigen Erfolgen des Unternehmens, hierunter zählen – Abzinsung (oder Diskontierung) zukünftiger Gewinne. Bei der Ermittlung des Gewinns kann die Art der Rechnungslegung einen entscheidenden Einfluss auf die Wertfindung haben (vgl. IFRS oder HGB). – Diskontierung zukünftiger Zahlungsüberschüsse (Entweder aus dem externen Rechnungswesen indirekt ermittelten Cash Flows, oder aus der Finanzplanung direkt ermittelt und dann abgezinst Discounted Cash Flows oder Discounted Cash base.

 

Wesentliche Eckpunkte des Discounted Cash Flow-Verfahrens –  Unternehmensbewertung – Bewertungsverfahren

DCF-Verfahren bestimmen den Unternehmenswert durch Diskontierung von Cashflows. Die Cashflows stellen erwartete Zahlungen an die Kapitalgeber dar. Je nach Verfahren sind sie unterschiedlich definiert.

Bei dem Konzept der gewogenen Kapitalkosten (WACC-Ansatz) und bei dem Konzept des angepassten Barwerts (APV-Ansatz) wird der Marktwert des Eigenkapitals indirekt als Differenz aus einem Gesamtkapitalwert und dem Marktwert des Fremdkapitals ermittelt.

Bei dem Konzept der direkten Ermittlung des Werts des Eigenkapitals (Equity-Ansatz) wird der Marktwert des Eigenkapitals durch Abzinsung der um die Fremdkapitalkosten verminderten Cashflows mit der Rendite des Eigenkapitals („Eigenkapitalkosten“) berechnet.

Das Konzept der gewogenen Kapitalkosten und das Konzept des angepassten Barwerts gehen von einer Bruttokapitalisierung aus (Entity-Ansätze), das Konzept der direkten Ermittlung des Werts des Eigenkapitals geht dagegen von einer Nettokapitalisierung aus. Ungeachtet der Unterschiede in der Rechentechnik führen die einzelnen DCF-Verfahren bei konsistenten Annahmen grundsätzlich zu übereinstimmenden Ergebnissen.

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Bewertungsverfahren – Multiplikator-Methode für die Unternehmensbewertung – Unternehmensbewertung – Bewertungsverfahren

Bei der Multiplikator-Methode (Multiples, Comparable Company Analysis) wird davon ausgegangen, dass gewisse Ertrags- und operationale Maßzahlen für die Preisbildung des an einer Börse notierten Eigenkapitals maßgeblich sind. Die bekanntesten Multiplikatoren sind P/E (Price-Earnings Ratio, Kurs-Gewinn-Verhältnis), EV/EBITDA (Enterprise Value/Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization), EV/EBIT (Enterprise Value/Earnings before interest and taxes).

In der Praxis werden für die Berechnung der Multiples hauptsächlich Vergleichsunternehmen aus der gleichen Branche ausgewählt. Dabei werden aus der ausgewählten Anzahl an Vergleichsunternehmen (comparables, comps, peer group) die Multiples gebildet. Hat man für jedes vergleichbare Unternehmen den Multiplikator (z. B. EV/EBITDA) berechnet, so wird für diesen Multiplikator ein Durchschnitt (oder der Median) gebildet, nachdem alle Ausreißer eliminiert wurden.

Dieser Durchschnitt wird mit der operationalen Maßzahl des zu bewertenden Unternehmens (hier also EBITDA des Unternehmens) multipliziert. Das Ergebnis sollte der implizierte Unternehmenswert sein.

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Bewertungsverfahren – Substanzwertverfahren

Bei dem Substanzwertverfahren ermittelt man den Wert aus der vorhandenen Substanz (Anlagen, Gebäude u. ä. m.). Der Substanzwert bezeichnet einen Wertansatz, der sich hauptsächlich aus der Untersuchung der Unternehmens-Bilanz ergibt. Dazu werden die Aktiva des Unternehmens anhand von Kriterien wie zum Beispiel deren Marktwert, Wiederbeschaffungswert oder Liquidationswert bewertet. Die Wertsumme der Aktiva wird um Rückstellungen und Verbindlichkeiten vermindert.

Bei Rechnungslegung nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) werden außerdem – falls vorhanden – dem Fremdkapital zuzuordnende Anteile von Sonderposten abgezogen; bei Konzernen zusätzlich Eigenkapitalanteile Konzernfremder.

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Bewertungsverfahren – Liquidationswertverfahren

Bei den Liquidationswertverfahren ermittelt man den Wert aus der vorhandenen Substanz (Anlagen, Gebäude u. ä. m.), aber unter der Prämisse, dass das Unternehmen sofort liquidiert wird. Der Liquidationswert eines Unternehmens ist die Höhe des Erlöses, der durch Auflösung des Unternehmens und der Veräußerung aller Vermögensgegenstände erzielt werden kann. Anders ausgedrückt: es handelt sich um den Substanzwert unter der Annahme der Nichtweiterführung des Betriebes (kein Going-Concern-Prinzip). Wird ein Betrieb nicht weitergeführt, dann sind bei der Bewertung der Aktiva in der Regel wesentliche Abschläge und bei der Bewertung der Passiva Zuschläge vorzunehmen. Der Liquidationswert ist fast immer die absolute Untergrenze der Unternehmensbewertung.

 

S&P NachfolgerBörse – Nachfolger richtig suchen – ein Fahrplan aus der Praxis

In unserem Praxis-Leitfaden S&P Nachfolger erfolgreich finden berichten wir über die wichtigsten Schritte bei der diskreten Suche und passgenauen Besetzung Ihres Nachfolgers.

 

Unternehmensbewertung – Branchenlösungen von A bis Z

Wir begleiten Projekte mit dem Fokus Unternehmensbewertung und Suche Nachfolger in den Branchen Anlagenbau, Apotheken, Handel mit medizinischen Produkten, Automobilzulieferer, Bauwirtschaft, Hochbau, Tiefbau, Bekleidung und Textilien, Biotechnologie, Chemie, Dienstleistungen, Einzelhandel, Stahlindustrie, Elektrotechnik, Energiewirtschaft, Entsorgung, Umwelttechnologie, Feinmechanik, Optik, Finanzdienstleiter, Gesundheitswesen, Getränkehersteller, Großhandel, Gütertransport, Handel und Hotels.

Das passende Bewertungsverfahren erarbeiten wir für die Branchen Immobilien, Informationstechnologie, Ingenieurdienstleister, IT-Branche, Kommunikationstechnologie, Kommunen, Konsumgüter, Logistik, Luft- und Raumfahrt, Luxusgüter, Maschinenbau, Medien/Entertainment, Medizinische Produkte, Medizintechnik,  Möbel- und Einrichtungsindustrie, Nahrungsmittel, Öl und Gas (Energieversorger), Pharma, Printmedien, Verlage, Reiseunternehmen, Tourismus, Stahl- und Metallindustrie, Stadtwerke, Transport und Logistik sowie im Verkehrssektor.

 

Unternehmensbewertung & Nachfolge – Unternehmensbewertung – Bewertungsverfahren

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